Rente

Wohn Riester - für ein miet- und sorgenfreies Wohnen im Alter

Wohn RiesterOffiziell heißt sie Eigenheimrente, doch der Volksmund nennt sie Wohn Riester: der staatlich geförderte Kauf einer Immobilie (Eigenheim oder Eigentumswohnung) als weiteres Standbein zur Absicherung des Lebensabends. Der Immobilien Riester ergänzt somit die Rister Rente. Wichtig: Die Immobilie muss selber mindestens 20 Jahre lang als Alterswohnsitz genutzt werden. Auch eine anteilig erworbene Genossenschaftswohnung wird in die Rente fürs eigene Heim mit einbezogen. Zugreifen darf bei der 2008 durch das Bundesministerium für Finanzen auf den Weg gebrachten Förderung auch, wer in einer Wohnung ein verbrieftes Dauerwohnrecht hat. Wer Wohneigentum fürs Alter erwerben will, nutzt den Immobilien Riester sinnvoll ergänzend zur Riester Rente innerhalb eines komplett geschnürten Riester Pakets.

Funktionsweise der Eigenheimrente

Wie funktioniert der Wohn Riester? Um in den Genuss einer staatlich geförderten Altersimmobilie zu kommen, sind eine Reihe von Schritten durchzuführen. Zunächst wendet sich der an staatlich gefördertem Wohneigentum fürs Alter Interessierte über unsere Anfrageformular an einen Finanzexperten, die ein entsprechendes Produkt in ihrem Angebot haben. Wer bereits ab 2008 erworbenes, nicht älteres Eigentum hat, darf die bestehenden Zins- und Tilgungsraten in den Immobilien Riester umleiten. Häuslebauer dürfen rund 4 Prozent des Jahreseinkommens, maximal 2100 Euro pro Jahr, abzweigen und mitsamt sämtlicher staatlicher Fördergelder für den Eigenheimbau oder -kauf verwenden. Im Alter darf bestehendes Eigentum mit Hilfe der angesparten Summe entschuldet werden. Zurückgezahlt werden muss die entnommene Summe nicht. Jeder Nutzer erhält pro Jahr staatliche Förderung in Höhe von 154 Euro, pro Kind 185 Euro, für ab 2008 geborene sogar 300 Euro.

Vorteile und Nachteile von Wohn Riester

Wohn Riester EigenheimrenteDie staatlich geförderte Rente für selber genutzte Immobilien ist vor allem für junge Familien mit kleinen, nach 2008 geborenen Kindern interessant. Für kinderreiche Familien auch mit weniger hohem Einkommen wird so der Hausbau erleichtert und ein Baustein gegen Altersarmut sowie für ein Stück weit mehr Sorgenfreiheit durch das mietfreie Wohnen im Alter garantiert. Schulden, die eventuell auf dem Haus lasten, drücken nicht mehr auf der Immobilie als Alterswohnsitz. Bis zum 67. Lebensjahr darf die Immobilie sogar vermietet werden, ab dann muss sie allerdings selber genutzt werden.

Für Nutzer mit mittlerem oder höherem Einkommen rentiert sich das Produkt auch mit weniger oder gar keinen Kindern. Auch eine preiswerte kleine Eigentums- oder Genossenschaftswohnung lässt sich so durch staatliche Unterstützung ermöglichen.

Der Nachteil bei der staatlich geförderten Eigenheimrente

Die Riester Immobilie muss im Alter versteuert werden und die Förderung beim Verkauf vor Ablauf von 20 Jahren komplett zurück gezahlt werden, es sei denn es wird sofort eine neue zur Eigennutzung erworben.