Funktionsweise der Investmentfonds bei der Altersvorsorge
Es gib verschiedene Möglichkeiten, wie man sich eine zusätzliche private Altersversorgung aufbauen kann. Eine der renditestärksten Möglichkeiten stellen dabei die Investmentfonds dar. Im Rahmen eines Fondssparplans wird dabei in regelmäßigen Abständen ein festgelegter Betrag in einen bestimmten Fonds einbezahlt. In der Regel liegt der Mindestbetrag bei 50 Euro, gelegentlich ist auch schon ein Betrag ab 25 Euro möglich.
Der Fondsparpan
Um in einen Fondssparplan einzubezahlen, benötigt der Anleger ein entsprechendes Depot. Zudem muss sich der Anleger zu Beginn für einen bestimmten Fonds entscheiden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht für bei allen Fonds ein Sparplan möglich ist.
Die Rentenfonds
Bei einem Rentenfonds wird das eingezahlte Kapital in festverzinsliche Wertpapiere wie zum Beispiel Staatsanleihen angelegt. Diese unterliegen in der Regel nur relativ geringen Kursschwankungen, wobei dies im Einzelnen von den speziellen Papieren abhängt, in welche das Fondsmanagement investiert.
Wer in inländische Rentenfonds mit einer vergleichsweise geringen Laufzeit investiert, dem bietet sich dabei eine mit anderen Investmentfonds verglichen sichere Geldanlage.
Die Aktienfonds
Eine weitere Möglichkeit für das Investmentsparen bieten die Aktienfonds. Dabei wird aus verschiedenen Firmenaktien ein entsprechendes Portfolio für den Anleger erstellt. Aktienfonds unterliegen dabei wesentlich höheren Kursschwankungen. Es empfiehlt sich einen Aktienfonds mit einer eher breiten Streuung zu wählen, da sich das Risiko dadurch erheblich minimieren lässt. Um zu verhindern, dass es kurz vor Ende der Laufzeit noch zu größeren Verlusten kommt, besteht die Möglichkeit sich den Fonds vorher auszahlen zu lassen. Nach der Auszahlung zu einem günstigen Tageskurs kann man das Kapital dann bis zum Rentenreintritt auf einem sicheren Festgeldkonto anlegen.
Vor- und Nachteile der Altersvorsorge mit Investmentsparen
Fonds bieten auch Kleinanlegern die Möglichkeit, eine renditestarke Geldanlage zu nutzen. Im Durchschnitt lässt sich damit eine jährliche Rendite von zwischen 5-8 Prozent erreichen. Weil in den Fonds viele einzelne Kleinbeträge einbezahlt werden, kann dieser am Markt als Großkunde auftreten und so entsprechend gute Konditionen aushandeln. Wer in Fonds investiert ist dabei zwar immer einem gewissen Risiko ausgesetzt, durch die Risikostreuung ist die Anlage jedoch sicherer, als wenn in ein einziges Investitionsobjekt investiert wird. Zudem sind Fonds sehr flexibel einsetzbar. So können jederzeit Sonderzahlungen in den Fonds geleistet werden und dieser kann während der Laufzeit auch zur Absicherung eines Darlehens genutzt werden. Auf Wunsch kann das Investmentsparen auch mit vermögenswirksamen Leistungen oder mit den Vorteilen der Riester-Rente kombiniert werden.