Funktionsweise des Banksparplans für die Altersvorsorge
Vor allem durch die Finanzkrise ist der Banksparplan für Anleger auch zur Altersvorsorge wieder interessant geworden. Die Höhe der Rendite hängt bei einem Sparplan von der künftigen Zinsentwicklung ab.
Zwei unterschiedliche Modelle zur Banksparplan Verzinsung
Am häufigsten wir die Variante mit fester Laufzeit und garantiertem Zinssatz gewählt. Hierbei ist entscheidend, dass die Zinsen zu Beginn der Anlage möglichst hoch sind, denn dieser bleibt während der gesamten Laufzeit gleich. Verschiedene Anbieter haben auch Banksparpläne mit variablen Zinsen im Angebot. Hierbei gibt es einen flexiblen Basiszins, der regelmäßig angepasst wird, sowie einen garantierten Bonuszins der sich nach der Länge der Laufzeit richtet. Geeignet sind Banksparpläne vor allem für ältere Arbeitnehmer, die nicht mehr viele Jahre bis zu Rente haben. Die einzelnen Angebote der unterschiedlichen Banken weichen oft stark voneinander ab, weshalb man diese vorher unbedingt genau miteinander vergleichen sollte.
Vor- und Nachteile von Banksparplänen
Der größte Vorteil liegt natürlich in der Sicherheit der Anlage. Diese ist wesentlich höher als beispielsweise bei einem Fondssparplan. Dies gilt allerdings nur dann, wenn der Banksparplan bei einer Bank abgeschlossen wird, die Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds ist. Zudem sind Banksparpläne sehr flexibel, sollte eine vorzeitige Kündigung erforderlich sein erhält der Anleger seine eingezahlten Beträge zurück.
Des Weiteren haben Banksparpläne keine besonderen Neben- oder Abschlusskosten, wie sie zum Beispiel bei einer Lebensversicherung anfallen. Der einzige Nachteil an Banksparplänen liegt in deren vergleichsweise niederen Rendite. So erzielt man auch bei den besten Angeboten selten eine Rendite von mehr als vier Prozent jährlich.